AUSSTATTUNGSTABELLE


PANIGALE 2014

899 1199 1199 S 1199 R
ELEKTRONIK
Riding-Mode-System (Race-Sport-Wet)
Full-Ride-By-Wire System
DES (Elektronisch einstellbares Fahrwerk)
DTC (Ducati Traktionskontrolle - 8 Stufen)
EBC (Engine Brake Controll)
3-Level Race-ABS-System
LCD-Display
TFT-Farbdisplay mit dynamischem Layout
DQS (Ducati-Quick-Shift System)
DDA (Ducati-Data-Recording)
DDA+ (Ducati-Data-Recording mit GPS)
AUSSTATTUNG - FAHRWERK - BREMSE
Aluminium-Monococque Rahmen
24° Lenkkopfwinkel / 96 mm Nachlauf
24,5° Lenkkopfwinkel / 100 mm Nachlauf
Stahl-Heckrahmen
Aluminium-Heckrahmen
Magnesium-Verkleidungsträger
Stahl-Tank (17 Liter)
Aluminium-Tank (17 Liter)
SBK-Gabelbreite
Geschmiedete Gabelbrücken
Showa BPF-USD-Gabel
Marzocchi USD-Aluminium-Cardridge Gabel
Öhlins NIX30 USD-Gabel (elektr. einstellbar)
Aluminium-Zweiarmschwinge
Aluminium-Einarmschwinge
Einstellbare Umlenkung (Flat/Progressiv)
Einstellbarer Schwingendrehpunkt
Seitliche Federbeinmontage
Sachs Federbein, voll einstellbar
Öhline TTX36 Federbein (elektr. einstellbar)
Lenkungsdämpfer
Öhlins Lenkungsdämpfer (einstellbar)
Marchesini Felgen (3,5/5,5 Zoll)
Marchesini Felgen (3,5/6 Zoll)
Geschmiedete Marchesini Felgen (3,5/6 Zoll)
Bereifung 180/60-ZR17 hinten
Bereifung 200/55-ZR17 hinten
Brembo 320 mm Doppelscheibenbremse
Brembo 330 mm Doppelscheibenbremse
Brembo M4.32 Monobloc Bremszangen
Brembo M50 Monobloc Bremszangen
Radial Brems- und Kupplungspumpen
Selektive Luftführung
Under-Engine Auspuffanlage
Termignoni Racing Auspuffanlage
LED-Hauptscheinwerfer
LED Blinker, Bremslicht, Rücklicht, Standlicht
Spiegel mit eingebauten LED-Blinkern
Sitzbankabdeckung
Sozius-Sitzbank und Sozius-Fussrasten
Carbon Kotflügel vorne
Carbon Kotflügel hinten
Carbon Schwingenabdeckung
Carbon Federbeinabdeckung
Carbon Fussrastenplatten
Carbon Zündschlossabdeckung
Carbon Sturzschutz Kupplungdeckel
Aluminium Spiegelpropfen
Aero Kit
MOTOR
Superquadro Motor
Reduzierte Servicekosten
Leistungssteuerung mit RBW
Motor als tragenden Element
Magnesium Kupplungsdeckel
Magnesium Ölwanne
Magnesium Zylinderkopfdeckel
Aluminium Zylinder-Laufbuchsen
Gleitgelagerte Kurbelwelle
Ventilsteuerung mittels Kette/Zahnräder
Titanium-Pleuel
DelWest Titanium Einlass-Ventile
DLC-Beschichtete Kipphebel
Ovale Drosselklappe
Racing Schwungrad
Gerotor Vacuum-Ölpumpe
Servo Anti-Hopping Kupplung im Ölbad
Startautomatik mit Dekompressor
Verstärktes Getriebe
Wasserpumpe mit Technopolymer Flügelrad
Sekundär-Luftsystem

Serienmässig     Zubehör / Optional     Nicht verfügbar

 

SUPERQUADRO: EXTREME DIMENSIONEN

Die verbesserten internen Druckverhältnisse und höheren Kolbengeschwindigkeiten haben radikale Auswirkungen. Dank eines unglaublichen Bohrung/Hub-Verhältnisses von 112 x 60.8 mm erreicht der Superquadro 195 PS bei 10.750 U/min und 135 Nm bei 9.000 U/min ? unglaublich für einen V2-Motor. Dieses 1.84:1-Verhältnis resultiert in ultrakurzem Hub, damit hohen Drehzahlen, großen Zylinderflächen und gewaltigen Ventiltellern. Die Einlassventile konnten von 43.5 auf 46.8 mm und die Auslassventile von 34.5 auf 38.2 mm vergrößert werden.

Mit so großen Ventilflächen bei gleichzeitig hohen Drehzahlen sind Titanventile gefragt, um die Massenmomente im Griff zu halten ? bisher nur in den echten ?R?-Modellen verwendet. Aus der MotoGP-Technologie gesellen sich superpolierte Öffner- und Schließhebel dazu, die geringste Reibung und hohe Ermüdungsfreiheit garantieren und bei der Produktion mit einem ?Polymeric-like Carbon? (PLC) Kunststoff beschichtet werden ? dies in einem speziellen Prozess, der ursprünglich für die Luftfahrt entwickelt wurde.

Die aus dem Rennsport abgeleiteten Kolben verfügen über extrem steife Doppelsteg-Unterbauten und minimieren die Reibung an den Laufflächen dank enorm kurzen Kolbenhemden. Eine eigene, von Ducati Corse entwickelte Technologie sorgt dafür, dass dieses Konzept auch bei hohen Drehzahlen voll aufgeht.

Die volumetrische Effizienz der größeren Einlassventile wird durch vergrösserte, ovale Einspritzkörper unterstützt, die von 63.9 auf massive 67.5 mm Durchmesser gewachsen sind. Die per ?ride by wire? angesteuerten Einheiten verfügen über 2 Einspritzdüsen ? eine unter der Drosselklappe für sensitive Gasannahme, eine darüber für die volle Leistung.
 
 

SAUBERE PERFORMANCE

Nach der Verbesserung der internen ?Atmung? gingen die Entwickler daran, leistungsoptimierte Mappings zu programmieren, ohne die Emissionen aus den Augen zu verlieren. Dies gelang mit Hilfe eines Sekundärluftsystems, das die Zerlegung unverbrannter Kohlenwasserstoff-Moleküle vollendet und dabei auch die Kohlenmonoxid-Werte drastisch verbessert. Das System schaltet sich ein, wenn die CPU über die Lambdasonde und die Drosselklappen-Sensoren spezifische Um- und Zustände erkennt. Dann wird ein Ventil geöffnet, das vom Luftfilterkasten direkt zu einer Membran in den Zylinderköpfen führt. Die Frischluft trifft dann im Auslasstrakt nahe beim Auslassventil auf den heissesten Punkt der Auspuffgase, was die Verbrennung dramatisch vorantreibt und jeglichem unverbrannten Treibstoff den Garaus macht, wie er in bestimmten Situationen den Verbrennungstakt passieren kann.
 
 

DESMO MEHR DENN JE

Nie war Ducatis einmalige Desmodromische Ventilsteuerung so wichtig wie in diesem extremen Motor. Herkömmliche Ventilfedern wären mit den hohen internen Geschwindigkeiten und riesigen Ventilen heillos überfordert, schon gar nicht könnten sie eine präzise Ventilsteuerung sicherstellen. Kein herkömmlicher Kipphebel könnte beim Schließen exakt dem steilen Nockenprofil folgen. Das Desmo-System hingegen, bei dem das Ventil genauso mechanisch geschlossen wie geöffnet wird, erlaubt steile Profile, radikales Nockentiming, große Ventile und hohe Geschwindigkeiten. Dieses System findet sich in jeder Ducati, egal ob auf der Straße, ob in der Superbike-WM oder in der MotoGP.
 
 

MACHT DER PRÄZISION

Die Steuerung der großen Ventile per Desmodromik führte die Entwickler auch dazu, die normalerweise (seit der Pantah 1978) verwendeten Zahnriemen durch Steuerketten zu ersetzen. Die durchaus konventionelle Kette führt von der Kurbelwelle zu einem einzelnen Zahnrad, das zwischen Ein- und Auslassnockenwelle sitzt. Auf dessen Welle sitzt ein weiteres Rad, das direkt in Räder am Ende die Nockenwellen antreibt, wobei es hier +/- Einsteller für ultrapräzise Ventileinstellung gibt. Die automatisch gespannte Steuerkette garantiert somit hohe Präzision und erfreut mit geringer Wartungsintensität.

Am Ende jeder Auslass-Nockenwelle sitzt ein Fliehgewicht, das sich bei geringer Geschwindigkeit zusammenzieht, dabei zu einer Quasi-Verdickung der Nocken führt und eine Ventilöffnung herbeiführt, die wie ein Dekompressor wirkt. Das macht es möglich, den Superquadro-Motor mit ungewöhnlich kleiner Batterie und kleinem Starter in Gang zu setzen, womit 3.3 kg Gesamtgewicht eingespart werden konnnten! Sobald der Motor rund läuft, rücken die Fliehgewichte aus, treiben die Verdickung in den Nocken zurück und erlauben damit komplette Ventilschließung und volle Kompression. Ein weiterer Beweis, wie gut Designer und Ingenieure zusammengearbeitet haben, um möglichst viel Gewicht zu sparen.
 
 

NEUES GETRIEBE

Die Ducati-Ingenieure nützten die Gelegenheit der ?unbeschriebenen Tafel? auch, um das Getriebe neu zu dimensionieren. An- und Abtriebswelle rückten von einander ab, um größere und stärkere Gangräder zu ermöglichen. Neu bei einer Top-Performance-Ducati ist auch die nasse Kupplung im Ölbad. Sehr ähnlich aufgebaut wie die Kupplungen von Multistrada und Diavel, bietet die Kupplung eine Slipperfunktion und einen progressiven Servo-Mechanismus, der die Druckplatten belastet, wenn Motorkraft auf die Kupplung trifft. Das bietet erstens besseren Kraftschluss und zweitens besonders leichte Betätigung des Kupplungshebels. Im Gegenzug verringert das System die Last auf die Druckplatten, wenn das ?Hinterrad in der Bremszone den Motor antreibt?, wodurch es zu einem kontrollierten Kupplungsrutschen kommt, das große Ruhe in den Kurveneingang bringt.
 
 

PERFORMANCE PERFECTION

Der Wettkampf ist die Plattform, auf der sich Ducati von jeher seine Herausforderungen gesucht und sich gemessen hat. Für eine Firma, bei der laufender Siegeshunger zum way of life gehört, ist das eine selbstverständliche Disziplin für alle Designer und Ingenieure. Im Falle des Superquadro-Motors hat sie zum stärksten Zweizylinder-Serienmotor der Welt geführt, der die neue 1199 Panigale mit Performance auf höchster Perfektionsstufe befeuert.

899 PANIGALE: DIE NEUE SUPER-MITTELKLASSE!

Die Einführung der mit Spannung erwarteten 899 Panigale bietet einen neuen Einstieg in die exklusive Welt der Ducati Superbikes. Ein ?Super-Mittelklasse?-Motorrad, das die Faszination eines Flaggschiff-Modells mit dem verfeinerten Charakter eines alltagstauglichen Straßenbikes vereint.

Der brandneue Superquadro Motor tritt mit geändertem Bohrungs-Hub-Verhältnis auf, einem weit gespreiztem Leistungsband, 148 PS (109 kW) und einem Drehmoment von 99 Nm. Der geschmeidig laufende Motor ist ein voll integriertes und tragendes Bauteil des Panigale Monocoque-Chassis. Dieses ist für ein außergewöhnliches Leistungs-Gewichts-Verhältnis verantwortlich und sorgt mit einem Trockengewicht von 169 kg für ein besseres und agileres Fahrverhalten.

Die an die 1199 angelehnte Silhouette unterstreicht die Familien-DNA. Voll integrierte Riding Modes inklusive Ride-by-Wire, 3stufiges ABS, Ducati Traction Control (DTC) und Engine Brake Control (EBC) führen den hohen Level an Innovationen fort, die mit der preisgekrönten Panigale eingeführt worden sind.

Ducatis ständiges Streben nach Perfektion bietet mit der 899 Panigale nun alltagstaugliche Performance für Motorradfahrer, die auf authentische und stilvolle Weise die Welt der Superbikes kennenlernen möchten. Die 899 Panigale kommt im traditionellen Ducati Rot mit schwarzen Rädern oder in ?Arctic White? mit roten Rädern.

 

 

DAS BESTE AUS BEIDEN WELTEN

Ducati setzt sich leidenschaftlich für die weitere Entwicklung des Panigale-Konzepts ein, sowohl auf der Rennstrecke als auch im Straßenverkehr. Die 899 repräsentiert die neue ?Super-Mittelklasse?, um einen ersten Schritt in die Welt der Premium-Superbikes zu ermöglichen. Die sorgfältig entwickelten, fahrerfreundlichen Ausstattungsmerkmale wie das höhere Sitzpolster und eine kürzere Sekundärübersetzung führt zu einem sehr unkomplizierten, hoch dynamischen Fahrverhalten. Das neue Modell ist eine erfolgsversprechende Kombination aus ?Authentic Italian Performance? und Alltagstauglichkeit. Das Ergebnis: Das Beste aus beiden Welten in vollkommenem Design.

Der innovative "Monocoque"-Rahmen und der neue 899 Superquadro L-Twin-Motor nutzen die aus dem Rennengagement abgeleitete Elektronik, um den Anspruch "Entwickelt für die Rennstrecke, perfektioniert auf der Straße? weiterzuführen. Dies zeigt eindrucksvoll, wie Technologie aus dem Rennsport einen direkten Beitrag zur Verbesserung der Fahrbarkeit und Sicherheit leistet.

Auf Knopfdruck liefert Ducatis Riding Mode Konzept genau die Leistungsentfaltung, die der Fahrer von seiner Maschine erwartet. Dazu werden mehrere innovative Technologien kombiniert: Ein Sport-ABS der neuesten Generation, die Ducati Traktionskontrolle (DTC), der Ducati Schaltautomat (DQS), Ducatis rennerprobte, elektronische Motorbremse (EBC) sowie das Ride-by-Wire (RbW). All dies ist nahtlos miteinander in einem elektronischen Fahrerassistenzsystem verknüpft.

Mit dem Namen, der sich "Pan-ie-gah-le" ausspricht, vollführt auch dieses Modell einen Wechsel in der Ducati Superbike Tradition ? die Hubraumangabe steht weiterhin für die Motorbezeichnung, gleichwohl soll der Namenszusatz Panigale die starke Verbindung zu den historischen Wurzeln in Borgo Panigale, dem Bologneser Stadtteil deutlich machen. Alles das befindet sich in der Emilia Romagna, dem "Motor Valley" von Italien ? das Leben hier wird vom Motorenduft und Racing-Spirit bestimmt. Mit der Namensgebung der neuesten Generation Superbike verewigte Ducati seinen historischen Standort und ist gleichzeitig weltweiter Botschafter für "Made in Italy".

DIE ARCHITEKTUR DES SUPERQUADRO-MOTORS

Nachdem der Motor erstmals als voll tragendes Element auftritt, wurde sein Aufbau im Sinne einer optimalen Fahrzeuggestaltung (Layout, Gewichtsverteilung, Steifigkeit) komplett überdacht. Die Zylinder ? die weiterhin im 90°-Winkel zueinander stehen ? wurden um 6° um die Kurbelachse nach hinten gedreht, sodass der vordere Zylinder nun 21° über die Horizontale geneigt ist. Dadurch konnte der gesamte Motor um 32mm weiter nach vorn positioniert werden, was der Gewichtsverteilung entgegenkommt und die Montagepunkte für die Monocoque-Konstruktion in eine optimale Ausgangslage bringt, die die Funktion des Rahmens übernimmt.

Die Motorgehäuse werden im Vacural®-Verfahren im Vakuum gegossen, das minimales Gewicht, gleichmäßige Wandstärken und erhöhte Steifigkeit garantiert. Sie formen auch einen Wassermantel um die ?Zylinder? und eliminieren den klassischen Verbund von Zylinderfuß und Motorgehäuse. Herkömmliche Zylinder gibt es aber nicht mehr! Stattdessen verfügt der Superquadro-Motor über separate Nikasil-beschichtete Laufbuchsen, die direkt in die Öffnungen des Kurbelgehäuses eingesetzt werden. Das erlaubt eine exakte Verschraubung der Zylinderköpfe direkt mit dem Motorblock, bessere Abdichtung und schnellere Hitzeableitung von den Buchsen in die umgebende Kühlflüssigkeit.

Primärgetriebedeckel, Kupplungsgehäusedeckel, Ölwanne und Ventildickel sind durchwegs aus leichtem Magnesium-Guss hergestellt und garantieren somit ein leichtes Triebwerk, obwohl es als Teil der tragenden Konstruktion entsprechend verstärkt ist.

Herausragend auch die gleitgelagerte Kurbelwelle, die bisher nur in der Desmosedici RR zum Einsatz kam. Der Verzicht auf Kugellager erlaubt dickere Kurbelzapfen und verstärkte Gehäuseabschnitte rund um die Hauptlager, was der extremen Leistung sehr entgegenkommt. Die Gleitlager werden über interne Bohrungen mit Öl versorgt, das dank eines neuen Features aus der MotoGP-Welt rasch zurück in den Ölsumpf transportiert wird. Die Rede ist von einer Vakuumpumpe, die ? angetrieben von der Haupt-Ölpumpenwelle - im Kurbelgehäuse für ein konstantes Vakuum unter den Kolben sorgt. Auf diese Weise wird der Überdruck eliminiert, der sich den abwärts gleitenden Kolben entgegenstellt. Man könnte sagen, es wird die interne Atmung des Motors optimiert...

DER SUPER-MOTOR: DUCATI SUPERQUADRO

  • 195 PS - stärkster Serien-V2 der Welt
  • keine herkömmlichen Zylinder mehr
  • Titanventile serienmäßig
  • MotoGP Vakuum-Ölpumpe
  • Mini-Starterbatterie dank Dekompressor
  • Sekundärluft schont die Umwelt
  • 24.000 km Hauptservice-Intervall!

Herzstück der neuen 1199 Panigale ist der brandneue Motor - ein echtes Meisterstück, das vom leeren Blatt weg frisch designt wurde und sogar mit dem einen oder anderen Tabu bricht, wenn man z.B. an die kettengesteuerten Nockenwellen oder die Kupplung im Ölbad denkt.
Von Fabio Taglionis genialem Erbe ist unmittelbar nur mehr die 90° L-Konfiguration und die Desmodromische Ventilsteuerung geblieben ? alles andere ist wirklich brandneu.

Das ?Superquadro? getaufte Triebwerk geht an die Grenzen modernen Maschinendesigns und darüber hinaus. Der extremste Ducati-Motor aller Zeiten hat den klaren Auftrag, schon heute das Superbike der Zukunft zu ermöglichen, als das sich die 1199 Panigale präsentiert. Sein kompromissloser Aufbau, gepaart mit italienischer Innovationskraft, legt die Latte im Superbike-Maschinenbau auf eine zuvor nicht gekannte Höhe und markiert einen weiteren Meilenstein in der Ducati Motoren-Geschichte.

Die Ducati-Entwickler sahen sich mit einem nahezu unmöglichen Auftrag konfrontiert: Gleichermaßen Leistung, Drehmoment und Fahrbarkeit verbessern, Fahrzeuggewicht und Wartungskosten senken, das geht eigentlich nicht zusammen. Gleichzeitig wurde ihnen freie Hand gelassen und unkonventionelles Denken unterstützt, sodass zum Schluss der unmögliche Trick doch gelang.

Der Superquadro-Motor, der seinen Namen einem massiv überquadratischen Bohrung/Hub-Verhältnis verdankt, hebt die Leistungsschwelle von Serien-Zweizylindern auf geradezu unfassbare 195 PS bei ebenso gewaltigen 135 Nm Drehmoment und verknüpft diese rohen Werte mit benutzerfreundlichen ?riding modes?, mit denen sich die Leistungsentfaltung punktgenau auf Fahrer, Situation und Vorlieben abstimmen lässt. Der innovative Aufbau resultiert in einem dramatisch gesenkten Fahrzeuggewicht und auf dem ewigen Weg zur Perfektion konnten die Hauptservice-Intervalle auf 24.000 km verlängert werden!